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Wild East Fest 11 – Danke!

Ich reise nach dem Wild East Fest immer ein paar Tage ab. So können die unzähligen Eindrücke, der tosende Applaus, die herzlichen Umarmungen und das Echo des gemeinsamen Singens in mir nachklingen. So kann ich nicht nur die Ereignisse auflisten, sondern versuchen, das Gefühl, das wir gemeinsam geschaffen haben, in Worte zu fassen.

Eine der größten Stärken des 11. Wild East Fest war, dass wir dieses Jahr nicht nur über den amerikanischen Lebensstil gesprochen, sondern ihn erlebbar gemacht haben. Zwei unserer WEF-Master kamen aus den USA und brachten diese besondere, von Freiheit geprägte, offene und heimelige Atmosphäre mit, die uns wohl alle berührt hat. Es war schön zu spüren, wie weit entfernte Orte der Welt in Budapest, auf unserer Tanzfläche, so natürlich miteinander verbunden sind.

Es ist jedes Jahr eine Herausforderung, uns neu zu erfinden. Die gewohnt hohen Standards zu halten und gleichzeitig frisch zu bleiben. Eine starke Botschaft zu vermitteln und dabei das Wichtigste am WEF zu bewahren: die herzliche, familiäre Atmosphäre. Dieses Jahr ist uns das meiner Meinung nach gelungen. Denn das WEF ist mehr als ein Festival. Das WEF ist eine Gemeinschaft. Eine Familie, in der jeder zählt.

Am Freitagabend eröffneten unsere österreichischen WEF-Master, Veronika Wasinger und Andreas Fischer, die Workshop-Reihe mit der Choreografie COUNTRY PROUD. Während der Stunde ereignete sich ein unglücklicher Zwischenfall; wir mussten einen Krankenwagen rufen, und es gab einen Moment, in dem uns der Atem stockte. Doch gerade in solchen Momenten wird uns bewusst, was Gemeinschaft bedeutet: Fürsorge, Geduld und Zusammengehörigkeit. Der Tanz ging weiter – und gewann vielleicht sogar eine tiefere Bedeutung.

Im Anschluss an den Abend gab Mark Paulino einen Workshop, der uns mit seinem ikonischen Irokesenschnitt und seiner mitreißenden Bühnenpräsenz Amerika auf einzigartige Weise näherbrachte. HOME SWEET HOME war nicht nur ein einprägsamer Titel, sondern auch ein Gefühl: als wären wir weit weg und doch gleichzeitig zu Hause.

Am frühen Samstagnachmittag stand Dylan DeClue im Mittelpunkt – zum dritten Mal beim WEF, und seit Langem nicht mehr als Gast, sondern als Teil der WEF-Familie. Seine Bescheidenheit, seine Authentizität und seine professionelle Zurückhaltung sind ein besonderes Plus. Nach der unbeschwerten Darbietung des brandneuen Songs RIDE AWAY folgte eine kurze Wiederholung von ONE DIRECTION – und in jeder Bewegung lag die stille Kraft, die wir von ihm gewohnt sind.

Am frühen Samstagabend wurde ein aufstrebender, talentierter junger Meister vorgestellt: Federico Schiavo. Schon als Teenager stand er als Teilnehmer auf der WEF-Bühne, und dieses Jahr unterrichtete er als WEF-Meister die Choreografie von WISH YOU WOULD. Es gibt kaum einen schöneren Moment, als wenn jemand aus der Gemeinschaft hervorgeht und als Lehrer zurückkehrt.

Am Sonntagmorgen feierten wir die großartige Rückkehr von Valentina Trigila. Nach langer Abwesenheit nahm sie am WEF Masters teil, und die Dynamik von BOYS LIKE YOU sorgte für ein würdiges und kraftvolles Comeback.

In diesem Jahr lag die Verantwortung für das DJing komplett bei DJ Cosi, der einmal mehr bewies, dass guter Musikgeschmack, Fachwissen und ein feines Gespür für die richtige Einstellung wahre Wunder bewirken können. Die Grüße, die Soundeffekte, die stets volle Tanzfläche – und die verschiedenen Versionen von „Time To Say Goodbye“, die am Ende der Abende erklangen… das waren nicht einfach nur Lieder, sondern Momente, in denen Erinnerungen entstanden.

Der Freitagabend-Marathon wurde dieses Jahr zu einem wahren Marathon. Wir haben die Choreografie von FOOLS auf Hochtouren gebracht, und von den siebzig Tänzern, die gestartet waren, blieben nur vier Helden übrig. Durchhaltevermögen, Konzentration, Kampfgeist – pure WEF-Energie.

Die Hauptshow am Samstagabend war ungewöhnlich. Beim Silent Country Choir sangen wir dieses Jahr gemeinsam unsere „Hymne“ COUNTRY ROADS, und als sich herausstellte, dass Dylan und Federico mit wunderschönen Stimmen gesegnet waren, bekamen sie ein Mikrofon. Dieses gemeinsame Singen, dieses gemeinsame Atmen … vielleicht war es uns allen in die Wiege gelegt.

Wild Buffalos diesjähriger Eröffnungstanz, AS I GO, war anders als alles zuvor. Es ging nicht um Perfektion, sondern um den Weg. Um die schweren Jahre, die wir durchmachen. Dass wir manchmal aufgeben. Aber dass wir weitermachen. Wir sammeln Erfahrungen, lernen daraus und gehen gemeinsam voran. Es rührte viele zu Tränen – und das bedeutete uns mehr als alles andere.

Der internationale Tanzwettbewerb erhielt ein besonderes Rahmenprogramm. Von den ursprünglich sieben Teams blieben drei im Wettbewerb und traten in der Reihenfolge ihrer Entfernung von Ungarn auf – und das war das Endergebnis! Herzlichen Glückwunsch an alle drei Teams, denn wir haben herausragende Darbietungen gesehen! Das Team FUNKY FEETS reiste aus Österreich mit der Choreografie MILES TO GO an, C.C.S. aus Italien mit MONEY und ROAD BOOTS aus Spanien mit GOOD LIFE. Die Titel sprechen fast für sich.

Am Sonntag tanzten die Solo-Teilnehmer im One Shot-Wettbewerb zu den aktuellen Favoriten der WEF-Masters: ADMIRE, OUTSKIRTS, PAPER RINGS, SCOOTIN’ BOOTIN’ und SHARING FEELINGS. Unterschiedliche Stile, unterschiedliche Energien – und doch eine gemeinsame Sprache.

Und dieses Jahr hat es sich bewiesen: Wir können von überall herkommen, jede Sprache sprechen, jeden Stil repräsentieren – Tanz ist unsere gemeinsame Sprache. Die Tanzfläche bietet Platz für alle Formen, alle Stile, alle Richtungen. Und selbst wenn wir unterwegs auf Schwierigkeiten stoßen, lohnt sich die Mühe. Denn wir lernen gemeinsam. Learning as we go.

Und die Geschichte geht weiter.

Merkt euch den Termin vor:
19.–21. Februar 2027
Budapest, Ungarn

Die WEF-Familie trifft sich wieder!

Umarmungen und Küsse:

Gogo
& Greg & Timi & Dorina

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Festival

Wild East Fest ist ein 3-Tägige katalanischen Stil Line Dance Festival in Budapest, Ungarn. Wir laden dich wieder herzlich zum internationalen Tanzfestival in Budapest ein, wo Katalantänze drei Tage lang die Hauptrolle spielen. Internationaler Tanzwettbewerb, zwei Tanzfläche, Tanzmarathon, One Shot, sechs Workshops, DJ Sets, Tanzliste, grossartige Essen und Trinken, Western Shops.

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